Presseinformationen

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  • Die verschärften europäischen Klimaschutzziele und das neue deutsche Klimaschutzgesetz sind sehr ambitioniert und erfordern drastische und sofortige Maßnahmen. Zur Frage, wie diese am besten ausgestaltet sein sollten, hat das Fraunhofer Cluster of Excellence Integrated Energy Systems (CINES) sieben Empfehlungen für ein Gelingen der Energiewende erarbeitet. Diese wurden heute im Rahmen einer Web-Session vorgestellt.

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  • 18. Juni 2021

    Der – aus Klimaschutzperspektive dringend notwendige – Zubau von dezentralen Energieerzeugungsanlagen erfordert die Koordination von Verbrauchern und Erzeugern. Nur so können Flexibilitätsoptionen für die Stabilisierung des Stromnetzes optimal genutzt werden. Dabei stellt die Integration steuerbarer Verbraucher große Herausforderungen an alle Beteiligten. Die aktuelle Regelung zum Redispatch 2.0 schafft eine erste Grundlage und wird aktuell für Anlagen bis 100 kW installierter Leistung implementiert. Zu dieser Thematik findet am 23. Juni 2021 die Veranstaltung „Digitale Energieversorgung – Bereit für die Trends der Zukunft?“ im Rahmen der „E-world energy & water“ als kostenfreies Online-Event statt.

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  • Viele Regionen der Welt bieten gute Bedingungen für die Produktion von grünem Wasserstoff sowie regenerativ erzeugten synthetischen Kraft- und Brennstoffen. Wie groß die jeweiligen Potenziale im Detail sind, zeigt der erste globale Power-to-X-Atlas, den das Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE jetzt vorgelegt hat. Die Bewertung der technischen und ökonomischen Potenziale basiert auf umfangreichen Analysen beispielsweise der Flächenverfügbarkeit und den Wetterbedingungen. Auch Faktoren wie die lokale Wasserverfügbarkeit, den Naturschutz, die Investitionssicherheit oder die Transportkosten haben die Forscher berücksichtigt. Der PtX-Atlas ist online verfügbar ab dem 1. Juni 2021.

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  • Wertvolle Erkenntnisse und Daten für die Lidar- und Klimaforschung verspricht sich das Fraunhofer IEE mit dem Umzug ihres 200 Meter hohen Forschungsmessmasts vom Rödeser Berg bei Kassel ins windreiche Mecklenburg-Vorpommern. Der Messmast ist zentraler Teil des kürzlich gestarteten und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts "ROSE - Remote Sensing Test Center". Ziel ist es, ein Forschungslabor für die Entwicklung von Kalibrierverfahren für neue Lidar-Windmesstechnik und innovative Messdienstleistungen zu etablieren sowie umfangreiche meteorologische Daten zu erfassen und in einer Datenbank über ein Webportal interessierten Nutzern zur Verfügung zu stellen.

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  • Batteriespeicher altern schneller, wenn sie immer wieder kurzzeitig hohe Leistungen liefern müssen. Das lässt sich vermeiden, indem man sie mit Superkondensatoren koppelt – diese übernehmen dann die Lastspitzen. Das Fraunhofer IEE entwickelt nun zusammen mit den Industriepartnern Skeleton Technologies als Verbundkoordinator und AVL in dem vom BMWi geförderten Forschungsvorhaben „SuKoBa“ Werkzeuge für die Auslegung solcher hybriden Speicher. Zudem erarbeiten die Partner Verfahren für deren Regelung. Hybride Speichertechnologien dieser Art können zum Beispiel in Elektrofahrzeugen oder als stationäre Speicher zur Netzstabilisierung eingesetzt werden.

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  • Die Fraunhofer-Gesellschaft möchte mit seinem KMU-akut-Programm »Forschung für den Mittelstand« die Innovationskraft von KMU stärken und möglichen wirtschaftlichen Einbußen durch die Corona-Pandemie entgegenwirken. Für die Windenergiebranche initiieren die Fraunhofer-Institute IEE und IWES ein Forschungs- und Entwicklungscluster zusammen mit mehreren KMU zur Entwicklung der Lidar-Technik für den Einsatz auf Gondeln von Onshore-Windenergieanlagen. In einer Online-Auftaktveranstaltung am 19. Mai 2021 können sich interessierte KMU und auch größere Unternehmen über die Möglichkeiten und Randbedingungen der Beteiligung informieren.

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  • Die Digitalisierung der Energiewende hat das Ziel, Informationen von einer Vielzahl von dezentralen Stromerzeugern wie Windenergie- oder PV-Anlagen und Lasten für einen effizienten Betrieb des Stromsystems nutzbar zu machen. Für diesen großen Informationsbedarf werden neue Konzepte benötigt, wie Daten effizient ausgetauscht werden können und die digitale Souveränität der Unternehmen gewahrt bleibt. Vier Fraunhofer-Institute haben nun mit einem Demonstrator zur Produktion grünen Wasserstoffs gezeigt, wie sich dies künftig mit dem Konzept eines International Data Spaces umsetzen ließe. Die Projektinhalte werden in einem Video visualisiert und in einer Expert-Web-Session am 27. Mai präsentiert.

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  • Spannungsschwankungen und Oberschwingungen in Stromversorgungsnetzen können insbesondere bei Produktionsanlagen mit empfindlichen Steuerungskomponenten zu Unterbrechungen oder Ausfällen führen. Um Industrienetze davor zu schützen, hat ein Entwicklungskonsortium im Verbundprojekt »Netz-Patron« neue Anlagen und Komponenten für eine skalierbare Netzstabilisierung auf Mittelspannungsebene und zur aktiven Kompensation von Oberschwingungen in Industrienetzen entwickelt. Das Fraunhofer IEE hat die Funktion und Wirksamkeit der neuen Einheiten in seinem Testzentrum SysTec getestet und bestätigt. Nun sollen die einzelnen Komponenten zur Serienreife weiterentwickelt werden.

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  • Fernwärme aus erneuerbaren Energien gilt als eine der Schlüsseltechnologien zum Gelingen der Wärmewende in Deutschland. Um ihr gesamtes Potenzial zur Dekarbonisierung ausschöpfen zu können, ist zunächst jedoch eine adäquate Weiterentwicklung und Qualifizierung der Fernwärme-Leitungsinfrastruktur erforderlich. Wie diese aussehen kann, erforscht und erprobt in den kommenden Jahren ein gemeinsames Verbundvorhaben aus Wissenschaft, Industrie und Planungsexperten. Im Februar fiel der Startschuss für das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Forschungsprojekt UrbanTurn (Förderkennzeichen: 03EN3029).

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  • Das Potenzial von Elektrofahrzeugen zur Bereitstellung von Regelreserve im Stromnetz soll in einem groß angelegten Feldversuch untersucht werden. Bereits im Herbst 2020 hatten zehn E-Auto-Fahrer einen ersten Labortest unterstützt, der unter wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE bereits vielversprechend verlaufen war. Nun soll sich ein Feldtest mit über 100 Elektrofahrzeugen in der TransnetBW-Regelzone Baden-Württemberg anschließen.

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