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    Wie stark Wärmepumpen künftig die Stromnetze belasten und welches Potenzial ein flexibler Betrieb bietet, zeigt eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE. Auf Basis umfangreicher Messdaten und Simulationen wurden erstmals belastbare Tageslastprofile und Gleichzeitigkeitsfaktoren für Wärmepumpenkollektive abgeleitet. Die Ergebnisse ermöglichen eine realistischere Bewertung von Lastspitzen – insbesondere an kalten Tagen – und schaffen eine fundierte Grundlage für Netzausbau, energiewirtschaftliche Prozesse und die Auslegung zukünftiger Wärmepumpensysteme.

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    Ein neuer Leitfaden des Fraunhofer IEE unterstützt Stadtwerke, Kommunen und weitere Akteure bei der Entwicklung von Wärmeversorgungskonzepten mit oberflächennaher Geothermie in Bestandsquartieren. Er bündelt technische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte, strukturiert Planungsprozesse und erleichtert so den Zugang zur Umsetzung geothermischer Projekte im urbanen Raum.

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  • Nach zwei Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde das deutsch-chilenische Projekt Power-to-MEDME-FuE erfolgreich abgeschlossen. Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE und Projektpartner haben zentrale technologische, wirtschaftliche und systemische Grundlagen für die nachhaltige Produktion von grünem Wasserstoff sowie der Derivate Methanol und Dimethylether (DME) in Chile erarbeitet. Die Ergebnisse zeigen, dass Chile im internationalen Vergleich hervorragende Voraussetzungen für eine kosteneffiziente, klimaneutrale Erzeugung mit hohem Potenzial für die lokale Nutzung und den Export bietet.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE arbeitet im Projekt PVCharge gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung an Lösungen für das direkte Laden von Elektrofahrzeugen mit Solarstrom. Ziel ist es, Verluste bei der Energiewandlung zu reduzieren, den Anteil von PV-Strom im Fahrzeugakku zu erhöhen und gleichzeitig netzdienliche Funktionen zu ermöglichen. So soll die Energieeffizienz gesteigert und die Integration erneuerbarer Energien in bestehende Netze verbessert werden.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE hat das Projekt HyLeiT abgeschlossen, in dem eine neue Generation von Stromrichtern für Elektrolyseanlagen entwickelt wurde. Die Systeme ermöglichen eine kosteneffiziente, zuverlässige und netzdienliche Produktion von grünem Wasserstoff. Mit modularen, hocheffizienten Stromrichtern und echtzeitfähigen Simulationsmodellen können Elektrolyseure flexibel auf fluktuierende erneuerbare Energien reagieren. Damit liefert HyLeiT einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und senkt gleichzeitig die Systemkosten deutlich.

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  • Der Ausbau Erneuerbarer Energien (EE) schreitet weltweit voran, doch vielerorts fehlt es an verlässlichen Daten und geeigneten Modellierungswerkzeugen. Auch in afrikanischen Ländern erschwert dieser Mangel die Nutzung gewaltiger EE-Potenziale. Im Rahmen des Forschungsprojekts OASES haben das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE und Partner daher ein offenes AU-EU-Ökosystem für Energiesystemmodellierungen aufgebaut. Neben einem Werkzeug zur automatisierten Erkennung von EE-Anlagen auf Satellitenbildern wurden hochaufgelöste EE-Zeitreihen erzeugt, die in das stark weiterentwickelte und nutzerfreundliche IRENA FlexTool integriert werden können.

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  • Durch die zunehmende Digitalisierung des Energiesektors eröffnen sich neue Potenziale für die vorausschauende Wartung technischer Anlagen. Geradefür die Windenergienutzung ist es entscheidend, drohende Ausfälle frühzeitig zu erkennen, um unnötige Stillstandszeiten und Kosten zu vermeiden. Herkömmliche Wartungskonzepte stoßen hier an Grenzen: Sie sind häufig reaktiv, personalintensiv oder technisch schwer skalierbar. Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE bietet ab sofort eine kostenlose Open-Source-Lösung zur frühzeitigen Fehlererkennung – unabhängig von der zu überwachenden Komponente. Das neue Open-Source-Framework „EnergyFaultDetector“ ermöglicht die Überwachung zahlreicher Assets im Energiesystem und das ganz ohne kleinteilige Speziallösungen.

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  • Grüner Wasserstoff und seine Derivate wie Ammoniak gelten als Schlüssel für eine nachhaltige Energiezukunft und zur Dekarbonisierung der Industrie. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet nun eine neue interaktive Karte, die geeignete Standorte für die Ammoniakproduktion in Kenia identifiziert. Der Kenya PtX-Atlas wurde vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE auf Basis eines Reports entwickelt, der in Zusammenarbeit mit der H2Global Stiftung und der Strathmore University in Kenia erstellt wurde. Der Atlas ist Teil des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit 4,2 Millionen Euro geförderten Projekts „H2Global meets Africa“. Das Projekt wird gemeinsam von Fraunhofer IEE, der H2Global Stiftung und der OTH Regensburg durchgeführt.

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  • Die Diskussion zur Aufteilung des deutschen Strommarktes in mehrere Zonen ist in vollem Gange, verbunden mit der Hoffnung, Engpässe im Stromübertragungsnetz entlasten zu können. Im Auftrag von Agora Energiewende und in Anlehnung an das bestehende Agorameter hat das Fraunhofer IEE das "Lokale Agorameter" aufgebaut, das die Auswirkung lokaler Strompreise in Deutschland anstelle der einheitlichen Strompreiszone quantitativ verdeutlicht.

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  • Am 1. Januar trat der § 14a EnWG zur netzorientierten Steuerung von Verbrauchseinrichtungen in Kraft. Die neue Regelung bietet Netzbetreibern die Möglichkeit, die Leistung großer Verbraucher wie Wärmepumpen und Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge gezielt zu steuern, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Um den Herausforderungen im Niederspannungsbereich gerecht zu werden, hat das Fraunhofer CINES einen Workshop mit Netzbetreibern, Forschenden, Consultingfirmen und Industriepartnern veranstaltet. Die Erkenntnisse wurden in einem Whitepaper veröffentlicht, das aktuelle Fragestellungen, aber auch die Zukunft und langfristige Nutzungsmöglichkeiten der Anforderungen von § 14a EnWG detailliert beleuchtet.

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