Presseinformationen

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  • Mit dem fortschreitenden Ausbau erneuerbarer Energien nehmen in Norddeutschland Netzengpässe und Abregelungen weiter zu. Eine gemeinsame Strompreiszone aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Dänemark-West kann hier die Nutzung erneuerbarer Energien deutlich verbessern und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft beschleunigen. Das zeigt eine Kurzstudie des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE im Auftrag der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH). Strommarktsimulationen für das Jahr 2030 belegen, dass die „NordicTwinSeaZone (NTSZ)“ Abregelungen reduziert, Preisextreme glättet und Investitionssignale für flexible Lasten wie Elektrolyseure stärkt.

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  • Wie können Länder im südlichen Afrika zu wichtigen Akteuren im globalen Handel mit grünem Wasserstoff werden? Und welchen Einfluss haben die Nachhaltigkeits- und Zertifizierungsvorgaben der Importländer auf diese Entwicklung? Ein neues Whitepaper, herausgegeben von den Fraunhofer‑Instituten IEE, ISI, IEG und IMWS, analysiert erstmals systematisch, wie unterschiedliche Power‑to‑X‑Zertifizierungsanforderungen den Markthochlauf von Wasserstoff und synthetischen Energieträgern aus der SADC‑Region prägen – und warum strategische Entscheidungen bereits in frühen Projektphasen entscheidend sind.

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  • Livedemonstration bidirektionales Laden im Projekt Spirit-E
    © MAN Truck & Bus

    Nach der erfolgreichen Live-Demonstration am 24. April 2026 zeigt das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE gemeinsam mit MAN Truck & Bus und den Partnern im Forschungsprojekt SPIRIT E, wie batterieelektrische LKW zu einem aktiven Bestandteil des Energiesystems werden können. Im Rahmen der Veranstaltung wurde bidirektionales Laden erstmals öffentlich im Anwendungsumfeld schwerer Elektro-LKW demonstriert und damit ein wichtiger Schritt für die Verbindung von Logistik, Ladeinfrastruktur und Energiemarkt sichtbar gemacht.

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  • © Adobe Stock

    Wie stark Wärmepumpen künftig die Stromnetze belasten und welches Potenzial ein flexibler Betrieb bietet, zeigt eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE. Auf Basis umfangreicher Messdaten und Simulationen wurden erstmals belastbare Tageslastprofile und Gleichzeitigkeitsfaktoren für Wärmepumpenkollektive abgeleitet. Die Ergebnisse ermöglichen eine realistischere Bewertung von Lastspitzen – insbesondere an kalten Tagen – und schaffen eine fundierte Grundlage für Netzausbau, energiewirtschaftliche Prozesse und die Auslegung zukünftiger Wärmepumpensysteme.

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  • Wohnblock
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    Ein neuer Leitfaden des Fraunhofer IEE unterstützt Stadtwerke, Kommunen und weitere Akteure bei der Entwicklung von Wärmeversorgungskonzepten mit oberflächennaher Geothermie in Bestandsquartieren. Er bündelt technische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte, strukturiert Planungsprozesse und erleichtert so den Zugang zur Umsetzung geothermischer Projekte im urbanen Raum.

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  • Nach zwei Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde das deutsch-chilenische Projekt Power-to-MEDME-FuE erfolgreich abgeschlossen. Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE und Projektpartner haben zentrale technologische, wirtschaftliche und systemische Grundlagen für die nachhaltige Produktion von grünem Wasserstoff sowie der Derivate Methanol und Dimethylether (DME) in Chile erarbeitet. Die Ergebnisse zeigen, dass Chile im internationalen Vergleich hervorragende Voraussetzungen für eine kosteneffiziente, klimaneutrale Erzeugung mit hohem Potenzial für die lokale Nutzung und den Export bietet.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE arbeitet im Projekt PVCharge gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung an Lösungen für das direkte Laden von Elektrofahrzeugen mit Solarstrom. Ziel ist es, Verluste bei der Energiewandlung zu reduzieren, den Anteil von PV-Strom im Fahrzeugakku zu erhöhen und gleichzeitig netzdienliche Funktionen zu ermöglichen. So soll die Energieeffizienz gesteigert und die Integration erneuerbarer Energien in bestehende Netze verbessert werden.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE hat das Projekt HyLeiT abgeschlossen, in dem eine neue Generation von Stromrichtern für Elektrolyseanlagen entwickelt wurde. Die Systeme ermöglichen eine kosteneffiziente, zuverlässige und netzdienliche Produktion von grünem Wasserstoff. Mit modularen, hocheffizienten Stromrichtern und echtzeitfähigen Simulationsmodellen können Elektrolyseure flexibel auf fluktuierende erneuerbare Energien reagieren. Damit liefert HyLeiT einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und senkt gleichzeitig die Systemkosten deutlich.

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  • Der Ausbau Erneuerbarer Energien (EE) schreitet weltweit voran, doch vielerorts fehlt es an verlässlichen Daten und geeigneten Modellierungswerkzeugen. Auch in afrikanischen Ländern erschwert dieser Mangel die Nutzung gewaltiger EE-Potenziale. Im Rahmen des Forschungsprojekts OASES haben das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE und Partner daher ein offenes AU-EU-Ökosystem für Energiesystemmodellierungen aufgebaut. Neben einem Werkzeug zur automatisierten Erkennung von EE-Anlagen auf Satellitenbildern wurden hochaufgelöste EE-Zeitreihen erzeugt, die in das stark weiterentwickelte und nutzerfreundliche IRENA FlexTool integriert werden können.

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