/  01. August 2020  -  31. Januar 2023

Digitalisierung von Instandhaltungsinformationen (DigMa)

Partner
Universität Leipzig, Deutsche WindGuard Systems GmbH, Fraunhofer IAIS, Fraunhofer IWES, Sowatech Softwaretechnik  GmbH, ZF Friedrichshafen AG, Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG, wpd AG, Theolia Naturenergien GmbH,  ARGE Netz GmbH & Co. KG, CGN Europe Energy, Deutsche WindGuard GmbH
Förderung BMWi
Laufzeit 01.08.2020 - 31.01.2023
Bearbeitende Marc-Alexander Lutz, Sebastian Pfaffel, Daniel Zahn, Stefan Faulstich

 

Die Kommunikation in der Instandhaltung (IH) von Windenergieanlagen sowie die Kommunikation von IH-Daten zwischen Stakeholdern ist zum heutigen Stand von diversen System- und Medienbrüchen durchzogen. Standards und Richtlinien (RDS-PP, ZEUS, GSP, …) zur Vereinheitlichung und Kommunikation von Daten existieren zwar, werden praktisch jedoch nur in begrenztem Rahmen angewendet und werden auch nicht allen Anwendungsfällen gerecht. Die Windindustrie befindet sich aktuell noch in
einem sehr frühen Stadium der digitalen Transformation. Um aber die Vorteile der Digitalisierung in den Unternehmensprozessen nutzen zu können, ist eine vollständige und vereinheitlichte Datenerfassung sowie eine einheitliche und schnelle Kommunikation ohne manuelle Prozessschritte erforderlich. Um die Potentiale einer zukunftsorientierten und kostengünstigen IH erschließen zu können, ist die Verfügbarkeit einheitlicher und strukturierter IH-Daten essentielle Voraussetzung.

Projektziel von DigMa (Digitalization of Maintenance Information, Digitalisierung von Instandhaltungsinformationen) ist es die Erfassung, Haltung und Kommunikation von IH-Daten zu vereinheitlichen und zu automatisieren. Ebenso sollen die Schnittstellen und Informationsflüsse zwischen den beteiligten Akteuren optimiert und bestehende Prozesse, mit dem Schwerpunkt auf der überbetrieblichen Kooperation, verbessert werden. Ergänzend zielt das Projekt auf die Nutzbarmachung der historisch verfügbaren, nicht standardisierten und zum Teil unstrukturierten und
nicht digitalisierten IH-Informationen ab. Dieser Umweg ist nicht nur für historische Daten relevant, sondern in entsprechender oder ähnlicher Form bis zur branchenweiten Durchsetzung der Standards auch kurz- bis mittelfristig notwendig.

DigMa demonstriert wie eine durchgehende und digitalisierte zwischenbetriebliche IH-Kommunikation in der Windbranche umgesetzt werden kann. Um die Vorteile der Digitalisierung frühzeitig erschließen zu können, macht das Vorhaben bestehende nicht digitalisierte IH-Informationen nutzbar. Die Mehrwerte dieser Digitalisierung werden Anhand umfassender Use-Cases aufgezeigt und in nationale und internationale Gremien eingebracht. Damit zielt DigMa auf eine beschleunigte digitale Transformation in der Windbranche ab.