Forschungsprojekt EEG Monitor Biomasse

Handlungsempfehlungen im Hinblick auf das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz

Projektpartner DBFZ GmbH, ESE Consult
Förderung Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
Projektlaufzeit August 2020 - August 2023
Bearbeitende Fraunhofer IEE Uwe Hoffstede

Projektbeschreibung

Das Fraunhofer IEE hat einen Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) erhalten: es soll ein Erfahrungsbericht zum spartenspezifischen Vorhaben »Stromerzeugung aus Biomasse sowie Klär-, Deponie- und Grubengas« erstellt werden.

Das Projekt unter Leitung von Dipl.-Ing. Uwe Hoffstede ist eine Kooperation mit dem Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) und Prof. Uwe Holzhammer (ESE). Kernaufgabe ist es, die Entwicklung der energetischen Biomassenutzung zu verfolgen und Handlungsempfehlungen im Hinblick auf das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu geben.

Mit dem EEG sollen die erneuerbaren Energien im Strombereich auf 40 bis 45 Prozent bis zum Jahr 2025 und auf 55 bis 60 Prozent bis zum Jahr 2035 ausgebaut werden. Dabei werden Biomasse-Anlagen im Zuge des Klimaschutzprogramms von Deutschland als zwingend erforderlich für die Stromerzeugung eingestuft.

Entsprechend beinhaltet das Projekt eine umfangreiche Datenerhebung zur Spartentechnologie Biomasse. So wird etwa die Entwicklung des Anlagenbestandes und der Stromerzeugung aus Biomasse im Rahmen des EEG ermittelt und Szenarien der Anlagenentwicklung bis 2030 in Abhängigkeit von verschiedenen EEG-Modellen entwickelt. Überdies werden die Stromgestehungskosten berechnet.

Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird eine wissenschaftliche Stellungnahme resultieren, die eine unabhängige Handlungsempfehlung für das BMWK zum EEG beinhaltet.

Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

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