Magnetisch gelagerter Ringgenerator für Windenergieanlagen  /  1.10.2009  -  31.3.2012

MagnetRing

Dr. N. Henze (Projektleiter), Dr. A. Notholt Vergara, Y. Zhang, J. P. da Costa

Partner:  TU Braunschweig, Universität Kassel
Förderung: BMWi
Laufzeit:  1.10.2009 - 31.3.2012
Bearbeiter:
 
Dr. Norbert Henze (Projektleiter), Dr. Antonio Notholt Vergara, Yichuan Zhang, Jean Patric da Costa


Fraunhofer IEE (ehemals Fraunhofer IWES) erarbeitet gemeinsam mit dem Fachgebiet Elektrische Energieversorgungssysteme an der Universität Kassel sowie Prof. Dr. Herbert Weh, ehemaliger Leiter des Instituts für elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen an der TU Braunschweig, neue Konzepte für Windenergieanlagen (WEA) großer Leistung.

Die Skalierung bisheriger WEA-Generatorkonzepte in den Leistungsbereich von 10 MW führt zu überproportional steigenden Gondelmassen und damit ungünstigen Kostenrelationen. Darüber hinaus scheiden die bisher sehr erfolgreich eingesetzten direkt gekoppelten Generatorvarianten für diesen Leistungsbereich aufgrund der zunehmenden Ineffizienz des magnetischen Kreises aus. Daher sind zur Erzielung größerer Leistungen grundsätzlich neue Maschinenkonzepte erforderlich. Im Rahmen des Projekts »MagnetRing« erarbeiten die Projektpartner Lösungen, die eine massearme Realisierung des Generators ermöglichen. Hierzu werden permanent erregte Generatorkonzepte untersucht, die neben einem großen Generatordurchmesser von über 20m auch eine innovative Magnetlagerung aufweisen.

Zur Verifizierung des Konzepts werden die im Generator und dem Magnetlager auftretenden Kräfte anhand von Magnetkreismodellen messtechnisch untersucht. Auf Basis dieser Forschung soll ein neuartiges WEA-Generatorkonzept für den heute noch nicht erreichten Leistungsbereich von 10 MW erarbeitet werden.