/  1.9.2016  -  31.8.2018

ENSURE

Partner Karlsruher Institut für Technologie (KIT); RWTH Aachen; Schleswig-Holstein Netz AG; TenneT TSO GmbH; Siemens AG; ABB AG; Bergische Universität Wuppertal; Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Deutsche Umwelthilfe e.V.; Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. - Technisch-wissenschaftlicher Verein; EWI Energy Research & Scenarios gGmbH; Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Stromwirtschaft e.V.; Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Leibniz Universität Hannover; Maschinenfabrik Reinhausen GmbH; Nexans Deutschland GmbH; OFFIS e.V.; Öko-Institut - Institut für angewandte Ökologie e. V.; Technische Universität Darmstadt; Technische Universität Dortmund; Germanwatch e.V.; Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft sowie Universität Kassel Fachgebiet Energiemanagement und Betrieb elektrischer Netze als Unterauftragnehmer
Förderer BMBF
Projektlaufzeit 01.09.2016 - 31.08.2018
Bearbeiter Dr. Alexander Scheidler, Dr. J.-Christian Töbermann, Jan Ulffers, Martin Braun, Jannis Kupka (Uni Kassel - e2n)


Kopernikus-Projekt „Neue Netzstrukturen“: Neue EnergieNetzStruktURen für die Energiewende (ENSURE)

Die im Rahmen der Energiewende ausgegebenen Zielstellungen bis zum Jahr 2050 können nur erreicht werden, wenn die Anzahl und Leistung der installierten Erneuerbare-Energien-Anlagen erheblich zunimmt. Um die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleisten zu können, sind weitreichende Veränderungen des Elektrizitätsversorgungssystems erforderlich. Dies beinhaltet sowohl den weiteren Ausbau eines zentralen Energieverteilsystems, als auch die Schaffung dezentraler Strukturen auf regionaler Ebene. Alle Maßnahmen zur Optimierung der Energieversorgung werden durch die fortschreitende Digitalisierung der gesamten Energiewirtschaft und eine zunehmende Verknüpfung der verschiedenen Sektoren (Strom, Gas, Wärme, Verkehr) begleitet und vorangetrieben.

Überblick der Ziele von Fraunhofer IEE im Vorhaben ENSURE:

Ziel ist die Entwicklung und Untersuchung eines Werkzeuges zur automatisierten Planung von zukünftigen neuen Verteilnetzstrukturen (Zielnetzen) und der zugehörigen Transformationspfade vom Bestandnetz zum Zielnetz auf Basis eines probabilistischen Ansatzes. Weiterhin soll die Versorgungssicherheit und -zuverlässigkeit dieser geplanten Netze in Abhängigkeit von verschiedenen Netzstrukturen, Netzführungsstrategien und IKT-Architekturen in Bezug auf Robustheit und Resilienz bei (Teil-)Ausfall der IKT bzw. (Teil-)Ausfall von Primär- oder Sekundärtechnik untersucht werden, um den jeweiligen Bedarf und die Anforderungen an die IKT zu ermitteln.