/  1.1.2018  -  30.11.2022

LADEINFRASTRUKTUR 2.0

Optimierung des koordinierten Ausbaus und Betriebs der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und der Verteilungsnetze

Förderer
BMWi
Projektpartner

Fraunhofer IEE (Projektleitung), Volkswagen AG, CPT Group GmbH, Netze BW, Stromnetz Hamburg, Thüga AG, SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG

Laufzeit 01.11.2018 - 30.11.2022

 

Ausgangssituation

Der starke Zuwachs an Elektrofahrzeugen erfordert eine umfassende Integration von E-Mobilität in die deutschen Energiesysteme. Durch die Komplexität des Systems und die verschiedenen Abhängigkeiten technischer Lösungen untereinander ist eine reine Betrachtung der Einzelsysteme nicht ausreichend für eine umfassende Betrachtung.

Projektnutzen

Die verschiedenen Stakeholder sollen in die Lage versetzt werden, eine aufeinander abgestimmte, gesamtwirtschaftlich beste Lösung anzubieten. Die Bedarfe/Interessen der Fahrzeugnutzer, Fahrzeug- und Ladeinfrastrukturhersteller sowie Netzbetreiber und Energieversorger sollen dabei berücksichtig und bedient werden.

Projektinhalte

Detaillierte Vorhersage der Entwicklung der E-Mobilität und ihrer lokalen Auswirkungen auf die Stromnetze durch regionalisierte Szenarien für Stromerzeugung und Verbrauch.

Entwicklung eines innovativen Ladesystems bis zum Labormuster, das eine optimale Kombination aus netzdienlicher und nutzerdienlicher Funktionalität bietet.

Integration von Anreizsystemen, Ladestrategien und Netzbetriebsführungen durch IKT, so dass Flexibilitätsmöglichkeiten aus der Elektromobilität von Netzbetreibern genutzt werden können.

Bestimmung der zukünftigen Bedarfe für den Netzausbau und die Entwicklung von Tools, die es Netzbetreibern ermöglichen, durch Integration aller Einflüsse kostenoptimale Lösungen zu finden.

Gesamtsystemanalyse zur Ermittlung der optimalen Pfade unter Einbeziehung aller Teilergebnisse aus den vorherigen Arbeiten, Empfehlungen in Form einer Roadmap.

Praktische Umsetzung in Form von in Demonstratoren unter Nutzung und Einrichtung von standardisierten Schnittstellen, um die neuen Systeme in den jeweiligen Umgebungen zu integrieren